Wer sichert die Qualität von Open Source Software?
Open Source Software unterliegt einer ständigen Qualitätskontrolle. Aus Sicht der Programmierer ist eine Open Source Softwareentwicklung ein evolutionärer Prozess - es gibt immer Möglichkeiten, die Software zu optimieren oder zu erweitern. Schon deshalb sorgt ein dezentrales Netz von Anwendern(Network) und Entwicklern für die ständige Qualitätskontrolle. Es ist nachgewiesen, dass die Fehlfunktionen von Open Source Software auf einem sehr niedrigen Niveau liegen.
- Viele Entwickler prüfen die offenen Codes. Fehler und Sicherheitslücken werden wesentlich schneller erkannt. Durch die Möglichkeit, den Source Code zu verändern, können Programmfehler häufig in kurzer Zeit beseitigt werden.
- Es werden Code-Audits durchgeführt. Hierbei prüft die Entwicklergruppe eines Projektes die Codes einer anderen Gruppe.
- Es stehen viele kompetente Ansprechpartner zur Verfügung, die unkompliziert und zügig dazu beitragen, dass Fehler beseitigt werden können. In Mailinglisten und Newsgruppen, im Bedarfsfall aber auch in Unternehmen, die sich auf den Support von Open-Source-Produkten spezialisiert haben, wird häufig rasch Hilfe angeboten.
- Innerhalb der Open-Source-Gemeinde werden allgemein zugängliche Fehlerdatenbanken geführt. Benutzer können jederzeit Fehlerberichte einschicken und werden unverzüglich informiert, wenn das Problem gelöst ist.
- Open-Source-Programme gibt es im allgemeinen als Stable Releases und Experimental Releases. Die Stable Releases sind ausgiebig getestete Programm-Versionen, die stabil laufen. Die Experimental Releases hingegen befinden sich noch in der Entwicklung.